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Parkettleger und Parkettlegerin

Berufsbild und Entwicklungsmöglichkeiten

 

Als Fachleute für Holzfußböden beherrschen Parkettleger/innen unterschiedliche Arten und Muster des Verlegens von Parkettteilen und behandeln bzw. pflegen deren Oberflächen. Daneben restaurieren sie Parkettböden.
Hauptsächlich arbeiten Parkettleger/innen in handwerklichen Parkettlegebetrieben. Darüber hinaus sind sie auch in Fachgeschäften für Bodenbeläge mit Parkettverlegeservice beschäftigt.

 

Ob Stab-, Mosaik-, Intarsien- oder Schiffsbodenparkett - Parkettleger/innen tragen maßgeblich dazu bei, Innenräume zu verschönern. Hierfür prüfen sie zuerst den Untergrund und glätten ihn oder fertigen eine Unterbodenkonstruktion an. Dann sägen sie die einzelnen Parkettteile zurecht und verlegen sie nach dem geplanten Muster. Haben sie alle Holzteile miteinander verbunden, glätten sie den Boden mit Schleifmaschinen und versiegeln ihn abschließend mit einem Kunststoffüberzug, mit Ölen oder Wachs. Darüber hinaus verhelfen Parkettleger/innen aber auch restaurierungsbedürftigen Parkettböden zu ihrem ursprünglichen Glanz, führen Holzpflasterarbeiten im Innenwohn- wie im Außenbereich aus oder verlegen Teppichböden, Linoleum, Laminat oder Kork.

 

Voraussetzungen für Parkettleger/in

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Die Betriebe stellen überwiegend angehende Parkettleger/innen mit Hauptschulabschluss ein.

Prüfungen

Zwischenprüfung:

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die etwa

nach 1 ½ Jahren Ausbildung statt findet.

Abschlussprüfung:

Die Gesellenprüfung wird zum Ende der Lehrzeit abgenommen. Zuständig für die Gesellenprüfung ist die Handwerkskammer Berlin.

Entwicklungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung arbeiten Sie in Parkettleger- und Bodenlegerbetrieben, sind im Einzelhandel bei Raumausstattern angestellt oder in Baumärkten tätig.

Parkettleger sind geschätzte Fachleute und können sich in Kursen oder Seminaren weiterbilden und mit ausreichender Berufserfahrung auch selbstständig machen.

Weitere Qualifizierungen wie etwa zum Parkettlegermeister oder zum Betriebswirt sind möglich.